Tja, genau so ist es. Angelika muss zwar froh sein, dass die Sache so ausgegangen ist, wie sie ausgegangen ist, aber dennoch ist es für sie sehr frustrierend, dass sich Besserung leider nur so langsam einstellen will. Gestern haben wir es mit einem Spaziergang durch den Wald probiert. Und trotz Sonnenbrille (selbst auch am Zielort in der Hütte) ging es ihr nachher ganz schlecht.
Wir müssen also weiterhin viel Geduld haben und hoffen, dass bis zum Skiurlaub alles dann doch schon viel besser ist! Daumenhalten und viel an sie denken, hilft sicher!
Zuerst das allerwichtigste:
Angelika ist wieder zuhause und es geht ihr schon deutlich besser!
Bevor nun noch ein paar Details folgen, dürfen wir euch allen an dieser Stelle ein frohes und glückliches Jahr 2012 wünschen!
Mögen euch eure Wünsche in Erfüllung gehen und ihr Zufriedenheit erlangen, beziehungsweise euch diese erhalten bleiben!
Unser neues Jahr hat ja nicht ganz so begonnen, wie wir uns das vorgestellt haben (OK, das war jetzt schwer untertrieben!), aber nachdem Angelika seit Samstag Nachmittag wieder daheim ist, ist alles wieder auf dem Weg, besser zu werden. Man darf nicht undankbar sein, die ganze Sache hätte noch deutlich schlimmer ausgehen können! Jetzt jedenfalls bleibt uns auch noch Zeit, ein wenig Weihnachtsstimmung nachzuholen (ja, unser “sehr gleichmäßiger” Baum steht noch, und wir haben auch noch ein paar Kekse in der Dose) und wenn sich Angelikas Licht- und Lärmempfindlichkeit gebessert hat, werden wir auch noch die verbliebenen Silvesterraketen abfeuern, die wir speziell für sie aufgehoben haben.
Bis dahin hat Angelika versprochen, sich weitestgehend zu schonen und es so langsam wie möglich anzugehen. Sie merkt es ja selbst, allzu viel darf sie sich nicht aufhalsen, ihr Kopf gibt ihr dann sogleich deutliche Signale, zurückzuschalten.
Wir sind jedenfalls froh, dass es ihr bereits so gut geht und weiter zuversichtlich, dass die ganze Sache bald als eine weitere abgehakte Anekdote in unsere reichhaltige Erfahrungsliste mit Krankenhäusern eingeht.
Tja, was soll ich sagen? Weihnachten war ein toller Höhepunkt! Natürlich verging der Advent wie immer viel zu rasch, und natürlich hatten wir zusätzlichen Stress, um das Fest zu einem wunderschönen und großartigen zu machen.
Aber das hat sich auch wirklich ausgezahlt! Wir hatten ganz tolle Tage und konnten viele schöne Stunden mit Verwandten und Freunden verbringen. Freilich war es auch speziell für die Kinder ein außergewöhnliches Fest. Wir besuchten die wunderschöne Krippenandacht und es gab viele tolle Geschenke.
Leider haben die Feiertage auch eine Schattenseite, denn Angelika liegt seit gestern Nacht im AKH. Eine ganz schlimme Entzündung, die sie wahrscheinlich auch noch die nächsten Tage an das Bett fesseln wird. Aber es geht ihr schon ein wenig besser und sie wird durch die Behandlung auch sicher wieder gesund. Schade allerdings, dass wir die freien Tage nicht so verbringen können, wie wir uns das vorgestellt haben.
Wir denken ganz fest an sie und hoffen, dass sie bald wieder ganz gesund ist und zu uns nach hause kommen kann.
Unsere liebe Marie-Louise kämpft sehr mit den Anforderungen, die das Leben in München an sie stellt. Ganz allein muss sie nun alles meistern, steht sehr früh auf, verbringt den ganzen Tag auf der Uni, kommt heim, lernt bis in die Nacht und am nächsten Tag das ganze Spiel von vorn. Wie nicht anders zu erwarten war, hat sie in der sehr kurzen Zeit schon enorme Fortschritte gemacht – Angelika kann das wirklich beurteilen. Aber die Stoffgebiete für die Prüfungen scheinen kein Ende zu nehmen … Und wenn sie einmal nicht lernt, kämpft sie mit den anderen Bewohnern in der Waschküche. Ein lustiges Studentenleben ist das wahrlich nicht!
Wir hoffen, dass die ganze Sache für sie doch bald ein wenig leichter wird! Wir stehen hinter ihr und wünschen uns, dass sie an all diesen Aufgaben nicht verzweifelt! Ich bin mir sicher, dass sie sich über die eine oder andere eMail/SMS von euch sehr freuen würde. Man darf nicht vergessen, dass sie nun ganz allein ist, und dass ist für sie, aus einem 8-Personen-Haushalt kommend, doch ein riesiger Unterschied!
Liebe Milou, wir lieben Dich und sind sehr stolz auf Dich! Pass bitte gut auf Dich auf!
Obwohl unser lieber Martin Oliver nun schon sechs Jahre alt ist, muss er mit der Schule, aufgrund seines Geburtsdatums im November, noch bis zum nächsten Jahr warten. Das fällt ihm zwar ein wenig schwer, da er sich schon so sehr darauf freut, aber ich bin mir sicher, dass unserem Familienkasperl die Zeit bis dahin recht schnell vergehen wird. So ist er jetzt auch tüchtig in einem Akrobatik-Kurs, den er mit großer Freude besucht.
Wir wünschen ihm alles Gute und viel Freude zu seinem sechsten Geburtstag!












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