Monthly Archive for November, 2005

4. Kyu

Judo 1Am 13.11.05 hatte Erik sein erstes Judo-Turnier. In der Paho-Halle fand das Orangegurtturnier des Judo-Landesverbandes Wien statt. Schätzungsweise 200 junge Judokas kämpften um die begehrten Medaillen. Judo 2Unser Erik war zwar sehr aufgeregt und musste sehr lang auf seine Kämpfe warten, behielt aber die Nerven und erkämpfte eine großartige Silbermedaille! Wir gratulieren!

Nummer 4

OliverHeute, am 4.11.2005, kam um 11:56 unser Sohn Martin Oliver auf die Welt! Der medizinisch notwendige Kaiserschnitt verlief ohne Probleme, Mutter und Kind sind wohlauf! Alle Beteiligten freuen sich sehr über den neuerlichen Familienzuwachs und sind froh, dass diese nicht ganz einfache Schwangerschaft nun ein glückliches Ende hatte! Aja, hier noch die “technischen Daten”: Geburtsgewicht 3320g, Größe 50cm.
Wir bedanken uns für die vielen Glückwünsche!

Familienbund

Was manche schon lange erwartet haben, und manche sich vielleicht gar nicht erträumen hätten können, passierte letzten Freitag, am 28.10.2005:

Angelika und Martin haben geheiratet!

Im Beisein der beiden Trauzeugen, Angelikas Schwester Monika und ihr Verlobter Thomas, und aller Kinder der beiden Familien (das sind immerhin Jacqueline, Marie-Louise, Erik und Philipp) fand die Trauung um 14 Uhr im Standesamt Ottakring statt.
signatureDie Anwesenden hatten alle Hände voll zu tun, sämtliche Rollen zu erfüllen. Immerhin waren sie gespannte Gäste, Trauzeugen, Photographen und Video-Filmer gleichzeitig. Von all dem Trubel, den acht Leute in so kurzer Zeit verursachen können, bekam das Ehepaar eigentlich kaum etwas mit. Zu groß war die Aufregung und die Freude, als dass man sich auf die Geschehnisse konzentrieren hätte können, die gleich neben der Standesbeamtin stattfanden. Auch von den, knapp vor Beginn der Trauung – etwas ungeduldig – ausgesuchten Melodien, die die Pianistin vortrug, bekam das Paar nichts außer einem sehr positiven Eindruck mit.
Angelika und MartinAls die Ringe getauscht und die größte Aufregung vorüber war, fühlten wir uns jedenfalls sehr wohl und glücklich. Glückwünsche prasselten nur so auf uns nieder, als wäre die Hochzeitsgesellschaft tatsächlich viel viel größer. Ich glaube wir haben auch gar nicht genau mitbekommen, wie wir den Trauungssaal wieder verlassen haben. Vor den Standesamt machten wir dann allerdings überraschte Augen, denn unser Auto wartete plötzlich feierlich geschmückt inklusive “just married-Plakat” und angehängten Blechdosen auf die Fahrt in die Villa Aurora.

Der Weg dorthin ist zwar nicht weit, er war allerdings sehr aufregend und lustig. Die ans Auto gebundenen Dosen sorgen dafür, dass uns niemand überhörte und übersah. Viele neugierige und erstaunte Blicke trafen uns, viele winkten uns zu, manche signalisierten mit nach oben gerichteten Daumen auch ihre Freude und Zustimmung.
Paar und Zeugen In der Villa Aurora angelangt, folgte dann noch ein ausführlicher Photo-Termin. Da es dann schon 15 Uhr vorbei war, war dies dem hungrigen und durstigen Brautpaar (oder vielleicht doch nur dem Bräutigam?) schon ein wenig lang und so zogen wir hinein ins Lokal an unseren großartigen, von Monika dekorierten Tisch. So wie unser Auto, war auch hier alles mit roten Ballons, roten Herzen und roten Rosenblättern geschmückt. Alles passte wunderbar zusammen und brachte meine wunderschöne Braut in ihrem tollen roten Kleid noch besser zur Geltung. Nach dem schnell eingenommenen Apperitiv war der Kreislauf des Bräutigams wieder in Ordnung und wir bestellten unser Essen.
TorteAls Nachtisch gab es natürlich von den beiden Hochzeitstorten. Erik schaffte ganze drei Stück und das, obwohl er als Hauptspeise Kaiserschmarrn hatte! Unser Süßer, eben.

Um etwa halb sieben fuhren wir dann heim, zogen uns um und versorgten die Kinder. Marie-Louise hatte sich bereit erklärt, auf Philipp aufzupassen und so fuhren wir um ca. halb zehn zu Monika und Thomas, um dann gemeinsam ins Marias Roses etwas trinken zu gehen. Wir nutzen fleißig das Angebot der Happy Our und reichlich angeheitert gingen wir später in den Keller hinab zum Tanzen. Das war allerdings nicht wirklich so, wie wir es uns vorgestellt hatten und so zogen wir weiter ins Habana. Die Samba-Rhythmen und Cocktails hielten uns dort bis in den frühen Morgen fest. Ein sehr gelungener Abend zu einem großartigen Ereignis!

Wir freuen uns sehr, diesen Schritt vollzogen zu haben, wir freuen uns sehr über alle bereits eingetroffenen Glückwünsche! Besonderer Dank gilt unseren Trauzeugen und unseren Kindern, die es uns ermöglicht haben, diesen Tag so speziell werden zu lassen.