… ist er zwar noch keiner, aber Erik hat gestern erfolgreich die nächste Judo-Prüfung absolviert. Ab sofort darf er also schon den gelben Gurt tragen. Die mühsame theoretische Lernerei hat ein Ende, und wir freuen uns auf’s nächste Turnier.
Monthly Archive for Februar, 2006
Auch wenn sich Österreich in keiner Energiekrise befindet, und die Ferien diesen Titel zum Glück schon lange nicht mehr verdienen, so benötigen manche Bürger diese Auszeit doch sehr, um die eigenen Energiereserven wiederaufzutanken. Ob das bei einem Urlaub mit vier Kindern prinzipiell möglich ist, ist eine andere Frage. Wir jedenfalls probieren es – und bis jetzt eigentlich doch sehr erfolgreich – mit einem weiteren Aufenthalt im Alpenhotel Gösing.
Die großen Kinder setzten eifrig alles daran, im Schwimmbecken Schwimmhäute anzusetzen, die kleineren lassen das Wellnessangebot eher über sich ergehen. Zwischendurch machten wir einen Ski-Ausflug auf die Mariazeller Bürgeralpe, bei dem sich Marie-Louise, ganz im Stil der großen Rennfahrer, im Auffangnetz wiederfand. Weil den zwei kleinen Zwergen der Schnee noch nicht so viel gibt (uiii, kalt und naß!!!-bääääh), blieben diese mit Angelika zuhause im Hotel und übten sich im Dauerschlafen, Herumrüsseln, aber auch im Topfi-sitzen, denn schließlich haben wir alles was nicht niet-und-nagelfest war mitgenommen. Die Fahrt hierher war ursprünglich wirklich abenteuerlich, da wir mit den vier Kindern ja mit zwei Autos anreisen mußten, und Angelikas Auto mit ganz tollen Sommerreifen nicht wirklich viel von den schneeverschneiten Bergstraßen hielt. Darum brauchten wir auch schon die Unterstützung von Rotraut, die uns Dank einer ebenfalls sehr abenteuerlichen Fahrt durch das tief verschneite Mariazeller-Land, Schneeketten nachbrachte, damit wir es auch wieder nach Hause schaffen.
Dabei hatte zumindest Angelika gehofft, bis März hierbleiben zu können (wenn dann die große Schneeschmelze kommt), aber leider wird das Hotel nun bis April wegen eines Umbaus geschlossen, weswegen wir morgen also zu einer Abreise gezwungen sein werden. Dennoch genießen wir diese Tage unglaublich, und hoffen, daß wir keinen dehydrierten Martin aus der Sauna kratzen müssen, keine verschmorrte Marie-Louise aus der Infrarotkammer hiefen brauchen, das Philipp die Billardkugel nicht verschluckt hat, daß Erik mit seinem schwimmwassergefüllten Biafrabauch noch in eines unserer Autos passt, daß wir MartinOliver (der so brav viel schläft) nicht vergessen und wir Angelika noch erkennen, sollte sie jemals wieder aus dem Solarium herauskommen…
Schön haben wir es ohne Zweifel, und sehen schon wehmütig dem morgigen Abreisetag entgegen.












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