Oliver feiert in wenigen Tagen seinen ersten halben Geburtstag. Die Zeit ist rasch vergangen und er hat sich toll entwickelt. Den Großteil des Tages verbringt er in seinem Lauflernwagerl und freut sich, langsam aber sicher, seinen Teil zum Chaos in der Wohnung beitragen zu können.
Philipp ist wie immer schwer beschäftigt. Gleich nach dem Aufstehen legt er damit los, alles auf den Kopf zu stellen und gibt erst spät abends sehr erschöpft auf. Die große Liebe gilt momentan jeder Sorte von Bällen. Und wehe, wenn einer von uns nicht zurückspielt.
Erik kämpft sich tapfer durch das bittere Los der Schulausbildung und läßt seinen Frust dafür beim Judo aus. Sein nächstes Turnier findet am 30.4. statt.
Marie-Louise darf momentan nur begleitet von Philipps Krokodiltränen das Haus verlassen. Aber außer der Schulpflicht reißt sie sowieso nicht sehr viel hinaus. Sogar ein Kinogutschein droht zu verfallen … Vielleicht auch besser so, denn immerhin ist sie die einzige ihrer Klasse mit einem “Sehr gut” auf die Mathe-Schularbeit.
Angelika ist nach wie vor die Herrscherin über das Chaos. Auch wenn sie leider nicht immer den Respekt des Volkes erntet, der ihr für die tägliche Arbeit zustehen würde. Vielmehr fehlt rundumher zu oft das Verständis und die Unterstützung, die sie mehr als notwendig hätte. Glücklicherweise konnten wir ihre Inline-Skates aus der “Farbüberschwemmung” im Keller retten und so startete die Familie am Wochenende einen Ausflug auf Rädern. Zu kämpfen hat Angelika außerdem noch mit der AKH-Hotline. Nachdem die Auftragslage heuer sehr schlecht ist, war sie schon der Verzweiflung nahe. Mittlerweile wendete sich allerdings schon einiges wieder zum Positiven und das Stimmungstief scheint überwindbar.
Martin darf zum Arbeiten nach wie vor täglich in das “Loft” der BVA fahren. Bei so gut wie keinem Tageslicht und tief hängenden Neonröhren versucht er, seine SAP-Implementierung einem positiven Ende zuzubringen.
Im Garten wurden schon neue Blumen, Bäume und Sträucher gepflanzt, sowie die Wiese nachgesäht. Alles wartet darauf, ein erstes Grillfest zu veranstalten. Hauptsächlich deswegen, um die in den Wintermonaten stark vernachlässigten sozialen Kontakte zu Freunden erneut zu pflegen.












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