Monthly Archive for Juli, 2006

Filofax

filofax… und damit uns nicht fad wird, wurde uns gestern beim Einkaufen im Merkur in Stadlau Angelikas Filofax gestohlen. Aber wie sich das bei uns so gehört, war das nicht nur ein Timer, sondern auch eine Geldbörse. Mit dabei Kreditkarte, Bankkarte, Führerschein, Zulassungschein, (ausnahmsweise leider) jede Menge Bargeld, ecetera, ecetera …

Der Jammer war dementsprechend groß! Anzeige erstatteten wir natürlich auch gleich und ärgerten uns über die böse Welt.

Heute früh um halb acht, rief dann eine junge Frau an und erzählte, dass sie so etwas wie einen Kalender beim Donaukanal bei der Schüttelstraße gefunden habe. Angelika fuhr wenig später gleich zu ihr in die Arbeit und freute sich, dass bis auf das Geld, die Kreditkarte und ihren Kugelschreiber, noch alles da war! Ein fettes blaues Auge, aber wir sind dennoch froh, dass die Geschichte so ausgegangen ist.

Update

Die große Hitze der letzen Zeit förderte nicht gerade nich Schreiblust auf unserem Blog. Sämtliche Wärme erzeugende Geräte in der Wohnung werden nur im Notfall eingeschalten und so kommt es, dass wir, obwohl wir nur eine Woche weg waren, manche glauben, dass wir uns immer noch in Italien amüsieren. Nein, dem ist leider nicht so. Wir schwitzen wie alle anderen Wiener! Zwar konnten wir noch gerade rechtzeitig vor der großen Hitze den Sonnenschutz vervollständigen, und auch das kleine Schwimmbecken auf der Terrasse aufstellen, aber wirkliche Heilung ist das alles nicht.
Italien war jedenfalls wunderbar. Ein absolut gelungener Familienurlaub. Unsere erste wirklich entspannende Auszeit mit allen vier Kindern, nachdem wir letztes Jahr in Kroatien alle Lazarette, Ärzte und Krankenhäuser der Region kennenlernen durften. Vielen Dank an Kurt, für den Tip. Camping Pino Mare
Wir wohnten auf einem Compingplatz in einem ca. 32m² großen Mobilheim. Unter dem großen Vordach konnten man dan Schatten genießen, Philipp und Martin Oliver hatten genug Platz zum Spielen. Der Strand war wunderbar, dass Wasser sehr warm. Einen Nachmittag und Abend verbrachten wir in Venedig, das zu diesem Zeitpunkt von erstaunlich wenig Touristen heimgesucht wurde.

Eine Woche danach fuhr Erik dann auf das Seisenbacher Judocamp. Im Nachhinein stellte sich das als eine Woche ungetrübten Spaßes heraus. Wenig Judo, dafür viel Schwimmbad und spielen. Erik ist begeistert. Vor allem die Nachtwanderung mit den vielen Spukgeschichten geistert ihm nach wie vor permanent durch den Kopf.

Marie Louise findet heuer wenig Freude an den Schwimmbädern. Hängt lieber mit Freundinnen in Eissalons und H&Ms herum. Sie leidet aber auch unter der Hitze und schlief deshalb gestern auf der Terrasse. Ob sich das wiederholen wird, ist fraglich, denn diverses Getier störte die Nachtruhe, und des Morgens musste sie wegen der starken Sonneneinstrahlung deutlich früher als sonst aufstehen.

Philipp und Martin Oliver würden gerne im Schwimmbecken Schwimmhäute ansetzen. Aber das geht sich nicht aus, da man sie knapp davor, bibbernd vor Kälte, unter starkem Protest ihrerseits, herausholen muss.

Angelika ist schon so braun, dass man glauben könnte, sie hat nur Urlaub. Leider nicht ganz richtig, wer so denkt, hat wohl kurz die vier Kinder vergessen. Auch ihr macht die Hitze zu schaffen. Schwimmbäder sind auch nicht so ganz ihr Fall, denn der Streß mit den beiden Kleinen, die dauernd unterwegs sind, zahlt sich im Vergleich zur Abkühlung nicht aus. Da ist das kleine Schwimbecken daheim doch viel angenehmer.

Und last but not least schmachtet Martin brav in seinem “hinter dem Aufzugsraum Projektkammerl” beim Kunden. Die Temperatur und Luftverhältnisse dort lassen sich eigentlich nicht mehr beschreiben. Ausgleich schaffen zwei Tage in der Woche, an welchen er sich dem Finanzmarktaufsichts-Meldewesen bei einem Privatversicherer widmet. Außerdem schaut er sich jetzt ernsthaft nach einem großen Familienauto um, nachdem er von seiner Firma das OK zum Kauf bekommen hat. Sonst bleibt alles beim Alten, diverse Annäherungsversuche anderer Beratungsunternehmen wurden letztendlich abgelehnt.

Photos folgen hoffentlich in Kürze (flickr) und ein paar Sommergeschichten werden wohl auch noch kommen, denn so wie es aussieht, ist das heuer ja wieder einmal ein echter Sommer.