Zweiter Platz – sozusagen – für Erik. Hat diesmal aber nichts mit Judo zu tun. Vielmehr hat er bei der ersten Schularbeit seines Lebens (Mathematik) nur um einen Punkt das Sehr Gut verpaßt! Ein kleiner Fehler und eine kleine Schlampigkeit haben ihn den Einser gekostet. Beim nächsten Mal passen wir auch darauf auf! Tüchtig Erik!
Monthly Archive for Oktober, 2006
Martin war zwei Tage beruflich in der Schweiz und Angelika durfte die Kinderschar daheim allein bändigen. Verschäfend kam hinzu, dass in diese beiden Tage mehrere Termine bei Ärzten von Erik, Philipp und Martin Oliver fielen. Außerdem durfte sie auch für Eriks erste Mathematik Schularbeit und die Englisch Schularbeit von Marie-Louise mitlernen. Damit es daheim auch ja nicht leise wurde, fiel Martin Oliver so fest auf den Mund, dass er eine riesige Blutlacke im Bad hinterlies. Harte zwei Tage also. Martin war zwar auch fleißig, so schwierig hatte er es jedoch nicht. Deswegen sei hier auch ein großes Dankeschön an Angelika plaziert!
Erneut gelang es Erik bei einem Judo-Turnier erfolgreich teilzunehmen. Am Samstag eroberte er den dritten Platz und das, obwohl in seiner Gewichtsklasse schon viele mit höheren Judo-Graden dabei sind. Das Trainingslager bei Peter Seisenbacher hat sich offenbar bezahlt gemacht. In drei Wochen ist schon der nächste Kampf und wir hoffen, dass es ihm da ähnlich gut gehen wird.
Am vergangenen Sonntag wurde in Österreich die Nationalratswahl abgehalten. Das Ergebnis war nicht wenig überraschend! Unsere Familien-internen Wetten haben wir allesamt verloren. Einzig die Positionen von FPÖ und Grünen wurden recht sicher erraten. Obwohl sämtliche Internet-Wahlhilfen Martin zum ÖVP-Wähler machen wollten, was für ihn trotz vieler Übereinstimmungen jedoch nicht in Frage kam (Stichwörter “Schweigekanzler”, “Bildungsministerin”, “Wenn wir Dritter werden, gehen wir in Opposition”, “Alles Gute Silvio!”) und er auch realistisch genug ist, um zu wissen, dass ein Kanzler Gusenbauer nicht anders könnte, als seine Wähler früher oder später zu enttäuschen, wählte Martin die einzig überbleibende Alternative (und wir wissen, das der Rest der Parteien – HPM und die ganz kleinen lassen wir komplett weg – keine Alternative für denkende Menschen ist).
Angelika durfte zwar fleißig mitreden und versuchte mit ihren Überredungskünsten zu punkten, letztendlich brachte das aber keine Änderung der Entscheidung Martins und als Schweizerin ist sie ja vom Wahlrecht in Österreich sehr weit entfernt.
Dir großen Kinder fügten sich brav in das Meinungsbild der Eltern und waren somit ebenfalls schwer enttäuscht, dass es unser lieber Kärntner Freund in den Nationalrat geschafft hat.
Insgesamt hoffen wir jedenfalls, dass die kommende Regierung, wie auch immer sie aussehen mag, uns erlaubt, unsere Zukunft und vor allem die unserer Kinder, erfolgreich und friedlich zu gestalten.












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