Seit heute steht fest, dass unser kommender Nachwuchs wiederum männlich sein wird. Das Organ-Screening ließ daran keine Zweifel bestehen. Ebenfalls zeigte es, dass der Kleine gut entwickelt und gesund ist. Wir freuen uns sehr und können uns somit auch sparen, Babykleidung in anderen Farben zu kaufen.
Monthly Archive for Januar, 2007
Gestern feierte unser “blog hoster”, lieber Freund und Taufpate Geburtstag! Natürlich haben wir es nicht geschafft, diesen Beitrag rechtzeitig zu veröffentlichen, aber wir gratulieren dennoch sehr herzlich.
Wir hoffen, dass es Dir – lieber Alexander – gut geht, und wir uns so bald wie möglich wiedersehen! Verirre Dich nicht in den Untergründen von Azeroth, komm lieber wieder einmal nach Wien!
Die Wogen in der österreichischen Innenpolitik gehen eigentlich sehr hoch, aber ich glaube, die Verdrossenheit und Enttäuschung der Österreicher ist mittlerweile so stark, dass es niemanden mehr interessiert.
Ganz anders sieht es mit dem Wetter aus. Der Orkan Kyrill suchte uns in der Nacht auf heute heim und verursachte in weiten Teilen Österreichs und Europas teils katastrophale Schäden. Glücklicherweise wurden wir daheim verschont. Wir stellten die Autos von den Bäumen weg und achteten, dass nichts Haltloses auf der Terrasse und im Garten herumlag. Die Sitzmöbel hat es dennoch recht ordentlich durcheinandergewirbelt. Auch Martin Oliver fürchtete sich in der Nacht und schlief erst nach einem großen Beruhigungsdrink und eindringlichem Zureden wieder weiter.
Die Regierung der 23. Legislaturperiode steht offensichtlich fest. Der Wahlsieger war klar bestimmt, die wahlberechtigte Bevölkerung wollte eine deutliche Änderung des bisherigen Weges. Für eine Änderung war ich auch. Dennoch fand ich die entscheidenden Wahlversprechen der siegreichen Partei großteils unwichtig oder gar falsch. Dafür wurde sie allerdings gewählt. Und was ist jetzt? Die Eckpfeiler dieses Programms werden nicht umgesetzt. Da ich sowieso kein Anhänger dieser Punkte war, stört mich das weniger. Was mich jedoch – wäre ich bereits unter der Erde – ebenfalls zu einer Umdrehung meines Körpers in meiner engen Kiste bewegen würde, ist die Tatsache, dass die Wahlversprechen jetzt nicht einmal mehr erst während der Regierungszeit nicht umgesetzt werden, sondern gleich bei der Regierungsbildung öffentlich verworfen werden. Die Wähler vergessen rasch, aber so schnell nun auch wieder nicht.
Natürlich ist eine halbwegs stabile Regierung besser als keine. Wahrscheinlich auch besser als eine Minderheitsregierung mit fix programmiertem Ablaufdatum, und sicher besser als das Erbe der “schwarz/blauen Wende”. Aber kann man heute einfach alle Mittel ergreifen, um an ein vom Wähler bezahltes Amt zu kommen? Kann man dem Wähler wirklich alles verkaufen und ihn tatsächlich so blöd vorführen? Warum sollten Studenten jetzt Nachhilfe im Wert von ca. 6 EUR pro Stunden geben, um sich die Studiengebühren zu ersparen, wenn sie bisher das Doppelte für diese Leistung bekommen haben? Eurofighter – völlig egal – da wird auch nichts passieren. Wozu auch – war nur als Wahlversprechen brauchbar. Ein weiterer Programmpunkt war die Korrektur der Pensionsreform. Klang auch gut – für viele Wähler. Wird jetzt nicht einmal mehr erwähnt.
Für mich der gröbste Unfug ist jedoch die neuerliche Verteuerung des Faktors Arbeit. Unzählige Sager zum Thema ‘Senkung der Lohnnebenkosten’ zutrotz, erhöhen wir jetzt die Krankenversicherungsbeiträge. Sinnvolles Sparen im Gesundheitsbereich kann man dann gleich mit gutem Gewissen auf die lange Bank schieben. Ein wichtiger Schritt, der die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs schmälern wird.
Insgesamt wäre es für engagierte Menschen ein ausgezeichneter Zeitpunkt, eine neue Partei zu gründen, bzw. das dadurch zu erreichen, indem man sich von seiner bisherigen Partei abspaltet. Wer hätte nach der Oktoberwahl gedacht, dass die sozialdemokratische Partei so schnell an diesen Punkt kommen könnte?
Wir wünschen euch und uns ein glückliches und erfolgreiches Jahr 2007! Hoffentlich bleibt ihr alle gesund und könnt eure Wünsche und Vorstellungen für ein friedliches und zufriedenstellendes Leben im neuen Jahr umsetzen!
Wir feierten im allerengsten Familienkreis daheim, bei ausgezeichnetem Essen, guter Musik, einigen Bieren und ein klein wenig Sekt. Die kleinen Kinder gingen brav schlafen, die Großen mussten wir um Mitternacht noch einmal aufwecken, damit wir kurz anstoßen und eine kurze Runde Walzer tanzen konnten. Rund um unser Haus versuchten alle anderen wohl den Bezirk in die Luft zu sprengen, so viel Feuerwerk wurde gezündet. Wir beobachteten das Spektakel von der Terrasse und vom Dach aus. Spezielle Grüsse gehen an Alexander, der krank daheim bleiben musste, anstatt uns zu besuchen. Wir hoffen, dass er bald wieder fit ist und den Besuch nachholen wird können.












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