Von 22.07.-29.07. verbrachten wir unseren langersehnten Urlaub in Lignano. So wie letztes Jahr wohnten wir in einem Mobilheim am altbewährten Campingplatz. Außergewöhnlich war heuer, dass wir unseren Urlaub nicht nur als siebenköpfige Familie verbrachten, sondern ja allerlei Anhang diesmal dabei hatten: Manfred und Michaela mit deren Kindern Steffi, Luki und Sebi. Dadurch waren wir eine recht gewaltige Runde, die am Ende der Woche auch noch mit Besuch der Großeltern abgerundet wurde.
Das Wetter war optimal, -nach dem ersten Strandbesuch hatte eigentlich fast jeder einen leichten Sonnenbrand, nur Milou, Erik, Philipp und Luki waren etwas heftiger davon betroffen. Doch am nächsten Tag meinte es die Sonne gut mit uns und brach erst am späteren Nachmittag so richtig durch.
Deswegen entschieden wir uns, alle in die Stadt zu fahren, um zu bummeln und shoppen zu gehen.
Doch so gut es die Sonne mit uns meinte, -so schlecht meinten es die Geschäftsöffnungszeiten mit uns: Wir hatten völlig vergessen, dass nachmittags in Italien Siesta gehalten wird, -ausgerechnet für den gesamten Zeitraum unseres Stadtbummels.
-Also keine Taschen für Michaela, keine FlipFlops für Milou und auch kein Krimskrams für Angelika. -Schade!
Die Enttäuschung konnte aber mit Eis gestillt werden und die Jungs (die großen, die mittleren und die kleinen) verschwanden für geraume Zeit in den geöffneten (-unfair!!!!) Spielhallen.
Nach einer kleinen Stärkung in einer sündhaft teuren Burgerbar (wo im Gastgarten letztendlich mehr Pizzaschnitten vom Laden nebenan konsumiert wurden, als Burger von dort) zogen wir eilig wieder zu unseren Autos, bei denen just zur Ladenöffnungszeit die Parkscheine ausliefen…-Schicksal oder geschickt von unseren Männern eingefädelt??? -Jedenfalls wurde Geld gespart.
Michaela und Angelika trösteten sich mit dem Vorhaben, an einem anderen Tag -bzw. Abend- wieder zu kommen, und kräftig zu shoppen. -Doch gleich vorweg: auch daraus wurde leider nicht viel, -strömten doch die Massen durch die Gassen und dass bei einer Gruppe von 14 Leuten die wir waren, -da behielt man nicht leicht den Überblick und das ganze Unterfangen artete in leichten Stress aus. -Also: wieder keine Taschen, FlipFlops und Krimskrams….
Nachdem wir also recht fluchtartig wieder nach “Hause” strömten, floss dafür noch recht kräftig Wein für die ganz Großen von uns, die Mittleren waren froh, wieder ihren Gameboy zu haben und die ganz Kleinen huschten ins Bett. Steffi und Milou amüsierten sich bei abendlichen Spaziergängen, auf die sie von uns geschickt wurden.
Außerdem muss man lobend erwähnen, dass unsere beiden großen Mädeln die ganze Woche den Abendabwasch erledigten, und das auf freiwilliger Basis nach eigenem Angebot!!! -Das war eine echte Erleichterung für uns und Angelika und Michaela sind absolut dankbar dafür.
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