Monthly Archive for Februar, 2009

Ja, wieder gut

Ich denke, wir können endgültig Entwarnung geben. Elias hat sich augenscheinlich sehr gut von seinem Köpfler erholt. Er ist unterwegs wie eh und je, und daher auch schwer zur Schonung zu überreden. Wir sind jedenfalls überglücklich, dass er noch ganz der “Alte” ist.

Schon wieder gut?

Elias hat die Nacht brav und gut geschlafen, die Ärzte sind eigentlich sehr beruhigt und zuversichtlich. Voraussichtlich darf er nach dem Mittagessen auch schon nach Hause gehen. Elias schaut zwar müde aus, ist sonst aber munter und fröhlich. Man merkt ihm den Schrecken also gar nicht mehr an. Wir hoffen also, dass alles wieder gut ist (oder bald wird) und freuen uns, dass alles halbwegs gut ausgegangen ist.

So ein Schreck!

Diesmal ist es ein nur wenig erfreulicher Anlass, der mich dazu bewegt, einen Artikel zu schreiben: Elias musste heute seine erste Nacht im Krankenhaus verbringen.

Gestern Abend, als unser Tag eigentlich schon wirklich sehr den Ausklang fand, genehmigte sich Elias vorm Zähneputzen noch ein kleines Häppchen. Auch Philipp saß bei ihm bei Tisch und die beiden hatten ihren Spaß. Plötzlich stand Elias aber von seinem Hochstuhl auf und stellte sich auf diese erhöhten Sitzfläche, um mit seinen Armen wild herum zu gestikulieren (da er ja noch nicht wirklich viel sprechen kann, braucht er noch recht viel Körper, um sich auszudrücken..) und fiel leider prompt rückwärts hinunter.

Hinter seinem Hochsessel befindet sich aber leider zusätzlich ja auch noch die Terrassenaufgangsstufe, und so schlug sein Kopf genau auf diese Stufenkante.

Was ich hier lang und ausführlich schildere, ereignete sich natürlich in Sekundenbruchteilen, und so war es leider unmöglich, ihm schnell genug zur Seite zu sein, um dieses Unglück zu verhindern.

Ich kann Euch garnicht sagen, welch ein riesen Schreck das für uns alle war, -es war wirklich entsetzlich!!

Wir packten den weinenden Elias sofort zusammen und fuhren ins AKH.

Bei dem Röntgen kam heraus, dass -Gott sei Dank!!!- nichts gebrochen ist, und Elias “nur” eine Gehirnerschütterung hat. Zur Beobachtung musste er über Nacht im Spital bleiben, um eine Gehirnblutung auszuschließen. Sein Papa ist natürlich bei ihm geblieben.

Ja, und wenn sich jetzt jemand fragt, warum ich überhaupt von einem wenig “erfreulichen” Ereignis schreibe, so kann ich das natürlich auch erklären:

Diese Geschichte ist für uns natürlich tragisch, und der Schreck sitzt wirklich tief, -aber wisst Ihr, es ist gleichzeitig SOOO ein Glück für uns, dass dieses Erlebnis sogesehen doch gut ausgegangen ist!!!

Elias hat am Hinterkopf eine arge Beule, welche an der Aufschlagskante auch leicht aufgeplatzt ist, -aber diese Aufschlagkante, welche ja durch die Wucht des Aufpralls und durch die stumpfe Treppenkante verursacht wurde, befindet sich keine drei cm über dem Genick! Wir möchten garnicht überlegen, wie schlimm das alles hätte ausgehen können, und ich danke Gott!! -und dem Schutzengerl, dass es schneller war als wir!

Wir sind mit einem Schrecken davongekommen, und soeben hat Martin angerufen, dass Elias heute Nachmittag wieder nach Hause darf!!!

Ich bin soooo froh, glücklich und dankbar, -das sollt Ihr alle wissen-, denn manchmal weiß man ja garnicht, WIE glücklich man eigentlich sein kann, -einfach weil manche Dinge -Gott sei Dank- einfach NICHT passieren.

Semesterferien

Die erste Hälfte des Schuljahres wäre wieder einmal geschafft. Wieder einmal möchte man sich der Floskel “Ach, wie schnell doch die Zeit vergeht” bedienen. Die Zeugnisse von Marie-Louise und Erik waren sehr erfreulich. Die viele Arbeit hat sich zum Glück ausgezahlt. Leider konnten wir die Ferien nicht ganz so nutzen, wie wir es gerne getan hätten – mit Schiurlaub nämlich. Aber mit Neela und Elias ist ein langer Aufenthalt auf einer Schipiste nunmal gar nicht angenehm und den Tag mit ihnen in einem Zimmer zu verbringen und darauf warten, dass die anderen vom Schifahren zurück kommen, ist auch nicht wirklich erstrebenswert. So haben wir nur zwei Schitage am Semmering veranstaltet. War auch schön. Während sich Marie-Louise und Erik schon die Buckelpisten hinunterwagen, fährt MartinOliver mit einem Riesengrinser im Gesicht solange Schuss hinunter, bis ihn jemand auffängt (oder auch nicht …). Philipp hat den Pflug mittlerweile wieder soweit unter Kontrolle, dass er den Babyhang selbständig hinunterfahren kann. Für Schifahrernachwuchs ist also gesorgt.

Jetzt sind die Ferien freilich auch schon wieder vorbei und der Schulalltag hat uns wieder. Wir hoffen aber, die Schiausrüstung an einem der kommenden Wochenenden noch einmal verwenden zu können.