Sonntag Nachmittag verlor Angelika ihre Uhr im Zicksee. Wer diesen See kennt, weiß, dass ein Wiederfinden von Gegenständen, die in die seichten Tiefen dieses Gewässers abtauchen, praktisch unmöglich ist, und sie für immer verloren bleiben. Das war auch Angelika durchaus bewusst, und sie war wirklich waaaaahnsinnig unglücklich darüber, zumal ihr diese Uhr so unglaublich lieb ist, -war sie doch einst die Morgengabe….
Martin kam auf die Idee, einen Metalldetektor zu mieten, um die Uhr möglicherweise wieder aus dem Gewässer zu bergen. Es war zumindest ein Hoffnungsschimmer für Angelika.
So fuhren sie gerüstet mit dem Detektor an den See, aber die Bedingungen waren nicht optimal. Es war bei 20°C Lufttemperatur und starkem Wind mit ziemlichem Wellengang zu kalt für Martin, stundenlang im Wasser zu waten und zu grundeln. Als er schließlich völlig durchfroren war, organisierten wir einen Neoprenanzug, und Martin machte sich weiter auf Schatzsuche.
Immerhin erbeutete er mit langem Suchen einen ansehnlichen Haufen Schrauben, Nägel, Muttern, Metallstifterln, einen Fahrradständer und eine 5cent-Münze. Die Hoffnung Angelikas Uhr zu finden war quasi auf Null gesunken, es schien eigentlich schon fast aussichtslos, -als Martin plötzlich doch noch ein vielversprechendes Ticken vom Kopfhörer des Metalldetektors wahrnahm. Und TATSÄCHLICH!!!!!!:
Er konnte Angelikas Uhr wirklich noch wohlbehalten aus dem blickdichten Seewasser bergen, -sie hat die drei Tage am Grunde des Sees ohne erwähnenswerten Schaden überstanden, und Angelika war so unglaublich glücklich, bei diesem Anblick, dass sie garnicht wusste, ob sie erst weinen oder lachen sollte, vor lauter Glück und Freude!
So wurde Martin für Angelika zum Held des Tages, und sie dankt ihm von GANZEN HERZEN!!!! für so viel Körpereinsatz und Hingabe bei der Suche ihrer geliebten Uhr!
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